Häufig gestellte Fragen und Antworten zu COVID-19

Was ist COVID-19? Was ist ein Befund? Wer zählt zur Risikogruppe? Wann machen Tests Sinn? Wo kann ich mich testen lassen? Welche Testarten gibt es?

Zutrittstest körpernahe Dienstleistungen

Welche Tests gelten als Zutrittstests für körpernahe Dienstleistungen?

Antigen- oder PCR-Tests, die nicht älter als 48 Stunden sind (es zählt der Zeitpunkt der Probenahme). Als Nachweis dient das negative Testergebnis, das eindeutig der Person zuordenbar ist (z.B. ärztliches Zeugnis, Laborbefund, behördliches Testergebnis einer Teststraße, Testbestätigung einer Apotheke). Identifikationsnachweis mit Ausweis (z.B. Führerschein oder Personalausweis).
Selbsttests (etwa zuhause im Wohnzimmer durchgeführt) können nicht als Zutrittstests verwendet werden, da hierbei nicht kontrolliert werden kann, ob der Test korrekt durchgeführt wurde und wer den Test durchgeführt hat.

Ab welchem Alter sind Zutrittstests notwendig?

Für Kinder bis 10 gilt das Testergebnis der Eltern bzw. eines oder einer Erziehungsberechtigten, ab dem Alter von 10 Jahren brauchen Kinder ein eigenes Testergebnis.

Wer kontrolliert, ob ich einen negativen Test vorweisen kann?

Der jeweilige Betrieb darf Dienstleistungen nur jenen Personen anbieten, die ein negatives Testergebnis vorweisen können. Die lokale Gesundheitsbehörde wird dies – in Kooperation mit der Polizei – stichprobenartig überprüfen.

Ich hatte bereits COVID-19. Brauche ich dennoch ein aktuelles negatives Testergebnis, bevor ich zum Frisör gehe?

Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit COVID-19 infiziert waren und mittlerweile genesen sind, müssen sich vor Inanspruchnahme einer körperlichen Dienstleistung nicht testen lassen. Sie müssen aber dennoch – z.B. beim Frisör – eine FFP2-Maske tragen.

Ich bin bereits gegen COVID-19 geimpft. Muss ich mich dennoch testen lassen, bevor ich zum Frisör gehe?

Es liegen derzeit noch nicht ausreichend Studienergebnisse darüber vor, ob die verfügbaren Impfstoffe die Weitergabe der Infektion beeinflussen oder ob die Impfung nur einen Eigenschutz bietet. Daher müssen sämtliche Schutzmaßnahmen auch von geimpften Personen eingehalten werden. Dies gilt auch für die verpflichtenden Tests vor dem Besuch von körpernahen Dienstleistungsbetrieben.

Wie kann ich nachweisen, dass ich bereits mit SARS-CoV-2 infiziert war?

Als Nachweis gilt eine ärztliche Bestätigung über eine in den vergangenen sechs Monaten vor der vorgesehenen Testung erfolgte und zu diesem Zeitpunkt aktuell abgelaufene Infektion oder ein Nachweis über neutralisierende Antikörper für einen Zeitraum von sechs Monaten.

Für welche körpernahen Dienstleistungen brauche ich einen Zutrittstest?

Als körpernahe Dienstleistungen gelten insbesondere Dienstleistungen von Friseurinnen/Friseuren, Kosmetikerinnen/Kosmetikern, Piercingstudios, Tattoostudios, Fußpflegerinnen/Fußpflegern und Masseurinnen/Masseuren. Für Gesundheitsdienstleistungen (z.B. Physiotherapie, medizinische Massagen) sind keine Zutrittstests notwendig.

Brauche ich auch für Physiotherapie oder medizinische Massagen einen Zutrittstest?

Nein, für Gesundheitsdienstleistungen wie Physiotherapie oder medizinische Massagen ist es nicht notwendig, ein negatives Testergebnis vorzuweisen. Allerdings gilt hier auch das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske.

Sonderregelungen Bundesland Tirol

Welches Gebiet ist von der COVID-19-Variantenverordnung – COVID-19-VvV umfasst?

Die Verordnung. gilt für das Bundesland Tirol („Epidemiegebiet“). Ausgenommen: Bezirk Lienz, Gemeinde Jungholz sowie Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee.

Ab wann gilt die Verordnung?

Die Verordnung tritt am Freitag, 12. Februar 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich Mittwoch, 3. März 2021.

Welche Voraussetzungen gelten ab 12.02.2021 für die Ausreise aus Tirol?

Personen, die sich im Epidemiegebiet aufhalten, dürfen die Grenzen nur mit einem Nachweis über ein negatives Ergebnis eines PCR- oder Antigentests (deren Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf) überschreiten. Der Nachweis ist mitzuführen und bei einer Kontrolle vorzuweisen. Der Test muss von einer befugten Stelle durchgeführt worden sein (z. B. Flächentestungen, Apotheken, etc.). Sogennante Selbsttests sind nicht zulässig.

Gibt es von dieser Nachweispflicht Ausnahmen?

Ja. Es gelten folgende Ausnahmen von der Nachweispflicht:

1. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr
2. die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
3. Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sowie Angehörige von Rettungsorganisationen und der Feuerwehr in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit
4. den Güterverkehr
5. Transitpassagiere oder die Durchreise durch Tirol ohne Zwischenstopp, Akzeptiert sind Unterbrechungen, die unerlässlich und notwendig sind (z. B. WC-Aufenthalt, Tankstopp)

Ich bin bereits gegen COVID-19 geimpft oder war bereits mit SARS-CoV-2 infiziert. Muss ich mich dennoch testen lassen, bevor aus Tirol ausreise?

Ja. Es sind keine Ausnahmen für geimpfte oder genesene Personen vorgesehen. Auch diese Personengruppen hab bei der Ausreise aus Tirol einen Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigentests oder PCR-Tests, deren Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf mitzuführen. Der Nachweis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen.

Ich bin Studentin und muss zurück nach Wien. Dabei fahre ich nur mit dem Zug durch Tirol. Brauche ich auch einen negativen Testnachweis?

Nein. Die Durchreise durch Tirol ist auch ohne negativen Testnachweis zulässig.

Wenn ich bei der Durchfahrt einen Stopp einlege, muss ich dann einen Testnachweis vorweisen?

Ja. Sobald bei der Durchreise durch das Bundesland Tirol ein Zwischenstopp eingelegt wird, ist bei der Ausreise der Testnachweis vorzuweisen. Ausgenommen sind unerlässliche Stopps, wie zum Beispiel das Aufsuchen einer Toilette oder ein Tankstopp.

Ich bin im Rahmen des Güterverkehrs tätig. Was habe ich zu beachten? 

Der Güterverkehr und eine damit zusammenhängende Grenzüberschreitung des Epidemiegebietes ist auch ohne negativen Testnachweis zulässig. Im Falle einer Kontrolle ist die Inanspruchnahme des Ausnahmegrundes glaubhaft zu machen.

Was zählt zum Güterverkehr?

Zum Güterverkehr zählen Reisen, deren alleiniger Ursprung sich in der Lieferung von Gütern gründet. Diese sind von den verschärften Reisebestimmungen ausgenommen. So müssen Personen, die aus den restlichen Bundesländern oder aus den Nachbarstaaten nach Tirol einreisen um Güter zu liefern, bei ihrer Ausreise keinen Testnachweis vorweisen.

Ich muss zu beruflichen Zwecken nach Tirol reisen. Gibt es für mich Ausnahmen?

Nein. Es sind keine Ausnahmen für Personen vorgesehen, die sich beruflich in Tirol aufhalten und das Epidemiegebiet dann wieder verlassen. Auch diese Personengruppe hat bei der Grenzüberschreitung des Epidemiegebietes einen Nachweis über ein negatives Ergebnis eines Antigen- oder PCR-Tests deren Abnahme nicht mehr als 48 Stunden zurückliegen darf mitzuführen. Der Nachweis ist bei einer Kontrolle vorzuweisen.

Müssen sich auch Pendlerinnen und Pendler testen lassen?

Ja. Die verschärften Reisebestimmungen betreffen auch den Pendlerverkehr. Eine Ausnahme gibt es hierfür nicht.

Allgemein

Was ist COVID-19?

  • COVID-19 ist eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursachte Infektionskrankheit.
  • Sie wurde erstmals 2019 in der Metropole Wuhan (China) beschrieben, entwickelte sich im Jänner 2020 in der gesamten Volksrepublik China zur Epidemie und breitete sich schließlich zur weltweiten COVID-19-Pandemie aus.

Was sind typische Symptome?

  • Sollten Sie eines dieser Symptome haben, könnte dies auf eine Covid-19 Infektion hindeuten.

Wer zählt zur Risikogruppe?

  • Die COVID-19-Risikogruppe-Verordnung listet die medizinischen Gründe für die Zugehörigkeit einer Person zur COVID-19-Risikogruppe auf. Mehr

Wie hoch sind die aktuellen Infektionszahlen in Vorarlberg?

  • Hier finden Sie die aktuellen Zahlen und Verlaufsgrafiken zur Corona-Situation in Vorarlberg.

Was sind Virus-Mutationen?

  • Mutationen sind bei Viren keine Besonderheit, sondern finden ständig statt. Dabei verändert sich das Erbgut des Erregers, um sich an seine Umwelt besser anpassen zu können. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Prozess, der in einem gewissen Ausmaß in nahezu allen Viren abläuft. Wichtig ist zu beobachten, wo im Virus diese Mutationen stattfinden und welche Auswirkungen diese haben.
Symptome, Infektion und Erkrankung

Ich fühle mich krank, was soll ich tun?

  • Bitte denken Sie daran, dass sich die Covid-19 Erkrankung mit ganz unterschiedlichen Symptomen präsentieren kann und Sie sich vielleicht infiziert haben könnten.
  • Klären Sie auch bei leichten Symptomen die weitere Vorgangsweise mit Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt oder den Mitarbeitenden der Gesundheitsberatung 1450 ab.
  • Besuchen Sie die Ärztin bzw. den Arzt nur nach einer telefonischen Terminvereinbarung um keine weiteren Personen zu gefährden.
  • Meiden Sie soziale Kontakte bis eine Covid-19 Erkrankung ausgeschlossen ist.

Ich bin positiv – was nun?

  • Hier finden Sie detaillierte Informationen falls Sie positiv getestet wurden.

Ich bin an Covid-19 erkrankt, bin bettlägerig und brauche jetzt akut ärztliche Hilfe. Was kann ich tun?

  • Versuchen Sie Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt zu erreichen und klären Sie ab, ob dieser einen Hausbesuch bei Ihnen machen kann.
  • Ist Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt nicht erreichbar oder nicht für Hausbesuche von Covid-19 Patientinnen bzw. Patienten ausgestattet, rufen Sie 1450 an. Die Mitarbeitenden der Gesundheitsberatung werden Ihnen einige Fragen stellen und dann entscheiden, welche Hilfe Ihnen angeboten werden kann.

Warum werde ich aufgefordert, täglich meinen Gesundheitszustand bekanntzugeben?

  • Die Rückmeldungen über ihren Gesundheitszustand erlauben es der Behörde eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes frühzeitig zu erkennen und wenn notwendig unterstützend einzugreifen.
  • In dem Fall, dass keine Meldungen über „home-care“ erfolgen, wird die Gemeindeärztin bzw. der Gemeindearzt informiert, die bzw. der direkt mit Ihnen Kontakt aufnimmt und erforderliche Schritte (Hausbesuch, Einweisung ins Krankenhaus, etc.)  setzt.
  • Über diese Rückmeldung wird zudem die Dauer Ihrer Absonderung geregelt. Sie gelten als gesund, wenn das Enddatum des Absonderungsbescheides erreicht ist und Sie 48 Stunden symptomfrei sind. Bis zu diesem Zeitpunkt wird Ihre Absonderung gegebenenfalls automatisch verlängert. Das korrekte Enddatum der Absonderung ist auch hinsichtlich späterer Entschädigungsleistungen wichtig.

Woher bekomme ich eine Bestätigung für meine Arbeitgeberin bzw. meinen Arbeitgeber?

  • Falls Sie einen Absonderungsbescheid erhalten haben, gilt dieser als Bestätigung für die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber.
  • Sollten Sie (noch) keinen Absonderungsbescheid erhalten haben und Krankheitssymptome aufweisen, können Sie bei Ihrer Hausärztin bzw. Ihrem Hausarzt nach einer Krankmeldung fragen (Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt vorab telefonisch und vereinbaren Sie gegebenenfalls einen Termin).
  • Wurden Sie aufgrund von COVID-19-Symptomen zum Test angemeldet, können Sie auch bei einem negativen Testergebnis im Nachhinein eine Bestätigung für Ihre Arbeitgeberin bzw. Ihren Arbeitgeber für den Zeitraum zwischen Testabnahme und Testergebnis anfordern. Bitte wenden Sie sich für diesen Fall per E-Mail an das Infektionsteam (infektion@vorarlberg.at).
  • Wurden Sie als Kontaktperson der Kategorie 1 gemeldet, können Sie die Zusammenfassung des Online-Fragebogens ausdrucken und Ihrer Arbeitgeberin bzw. Ihrem Arbeitgeber als vorläufige Bestätigung Ihrer Abwesenheit vorlegen. Reichen Sie den Absonderungsbescheid nach, sobald Sie diesen erhalten.
Kontaktpersonen

Ich bin Kontaktperson – was tun?

  • Hier finden Sie detaillierte Informationen falls Sie Kontaktperson sind.

Welche Kategorien von Kontaktpersonen gibt es und wie werden diese eingestuft?

  • Die Einstufung der Kontaktpersonen erfolgt durch das Infektionsteam nach bundesweiten Richtlinien.
  • Eine detaillierte Auflistung der Einstufung von Kontaktpersonen finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums.

Ich hatte Kontakt mit einer Person, die als Kontaktperson der Kategorie 1 in Quarantäne geschickt wurde. Was muss ich tun?

  • Kontaktpersonen von Kontaktpersonen gelten nur indirekt als Kontaktpersonen und werden vorerst nicht abgesondert.
  • Sollte jedoch die Kontaktperson der Kategorie 1 an COVID-19 erkranken und ein positives Testergebnis erhalten, werden Sie zu einer Kontaktperson der Kategorie 1.
  • Die Einstufung der Kontaktpersonen erfolgt durch das Infektionsteam.
Absonderung/Quarantäne

Was bedeutet Absonderung/Quarantäne?

  • Absonderung und Quarantäne werden synonym verwendet und bedeuten konkret, dass Sie zu Hause bleiben müssen, nicht zur Arbeit etc. gehen und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Minimieren Sie soweit wie mögliche Ihre Kontakte zu anderen. Sie dürfen in der häuslichen Absonderung keinen Besuch empfangen.
  • Für den Kontakt zu anderen Personen in Ihrem Haushalt gilt, nach Möglichkeit die Einhaltung einer zeitlichen und räumlichen Trennung. Eine zeitliche Trennung kann erfolgen, wenn z. B. die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. Eine räumliche Trennung kann z. B. dadurch erfolgen, dass Sie sich in unterschiedlichen Zimmern aufhalten und getrennt voneinander schlafen.

Was ist ein Absonderungsbescheid und wie wird dieser zugestellt?

  • Bei einem Absonderungsbescheid handelt es sich um eine rechtsverbindliche Anordnung der zuständigen Gesundheitsbehörde. Bei Nichteinhaltung drohen umfangreiche rechtliche Konsequenzen.
  • Der Absonderungsbescheid wird per E-Mail und in weiterer Folge auch auf dem Postweg zugestellt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Bescheid und einem Befund?

  • Ein Befund ist das Resultat einer medizinischen Untersuchung. Im Zusammenhang mit COVID-19 ist es ein Laborbefund, auf dem das Ergebnis des PCR-Tests steht.
  • Ein Bescheid ist eine konkrete, rechtsverbindliche Anordnung einer Behörde. Im Zusammenhang mit COVID-19 handelt es sich um Absonderungsbescheide, die von der Gesundheitsbehörde ausgestellt und kontrolliert werden. Bei Nichteinhaltung drohen umfangreiche rechtliche Konsequenzen.

Darf ich in der Quarantäne das Haus verlassen?

  • Nein. Personen, die in Quarantäne sind, dürfen ihren Wohnraum nicht verlassen und keine privaten Besuche erhalten.
  • Es ist jedoch ausnahmsweise erlaubt, die Wohnung für eine behördlich veranlasste Testung oder eine notwendige, medizinische Versorgung zu verlassen (Bsp.: Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt).

Wird die Absonderung/Quarantäne nach einem negativen Testergebnis frühzeitig beendet?

  • Nein, die Absonderung kann nicht verkürzt werden.

Muss ich mich am Ende der Absonderung einem Test unterziehen?

  • Aktuell werden lediglich Mitarbeitende einer kritischen Infrastruktur (insbesondere medizinisches Personal) am Ende der Absonderung einem Test unterzogen. Die Test-Anmeldung erfolgt durch das Infektionsteam.
  • Die Entscheidung darüber, wer einem Re-Test unterzogen wird, wird ausschließlich vom Infektionsteam getroffen. Die zu testende Person wird zur Terminvereinbarung telefonisch kontaktiert.
  • Personen, die vom Infektionsteam nicht zum Re-Test angemeldet werden, aber dennoch einen Test wünschen (weil dies z. B. die Arbeitgeberin bzw. der Arbeitgeber verlangt), haben die Möglichkeit einer privaten Testung. Die Kosten müssen in diesem Fall von der Person selber übernommen werden.
  • Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden in der Regel durch das Infektionsteam zweimal zu einer Testung im Testzentrum Dornbirn angemeldet. Die zu testende Person wird zur Terminvereinbarung telefonisch kontaktiert. Dabei handelt es sich um einen Antigentest – das Ergebnis ist somit innerhalb einer Stunde verfügbar.
Testungen

Wann macht es Sinn mich auf COVID-19 testen zu lassen?

  • Grundsätzlich sollten sich alle Personen testen lassen, bei denen aufgrund von Symptomen ein Verdacht auf Covid-19 vorliegt.
  • Zur Selbstkontrolle werden regelmäßige Tests empfohlen. Eine kostenlose Anmeldung zum Antigentest ist unter www.vorarlberg.at/vorarlbergtestet möglich.
  • Bestimmte Berufsgruppen sind gesetzlich verpflichtet, wöchentliche Screening-Tests durchzuführen.

Wo kann ich mich testen lassen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo sie sich testen lassen können. 

  • Im Testzentrum Dornbirn (Messegelände, Halle 10) werden folgende Tests durchgeführt: 
    – kostenlose PCR-Tests für symptomatische Personen
    – kostenpflichtige PCR-Tests für Personen ohne Symptome (bspw. für Grenzübertritte oder Veranstaltungen)
    – Antigentests für Kontaktpersonen der Kategorie 1 (werden vom Infektionsteam angemeldet)
    – kostenlose Antigentests für die allgemeine Bevölkerung
    Bitte bringen Sie die Anmeldung ausgedruckt oder digital und einen gültigen Lichtbildausweis zur Testung mit.
  • In den dezentralen Teststationen werden kostenlose Antigentests durchgeführt. Hier finden Sie einen Überblick über Standorte und Öffnungszeiten.
    Bitte bringen Sie die Anmeldung ausgedruckt oder digital und einen gültigen Lichtbildausweis zur Testung mit.
  • In ausgewählten Apotheken können ebenfalls kostenlose Antigentests durchgeführt werden.
  • Alternativ können Sie sich unter www.amz-test.at bei einem privaten Unternehmen in Röthis zum PCR-Test anmelden.

Was ist ein PCR-Test und wofür wird er eingesetzt?

  • Beim PCR-Test wird der Covid-19 Erreger nachgewiesen. Für PCR-Tests werden in der Regel Proben mittels Nasen- oder Rachenabstrich entnommen. Mittlerweile gibt es auch Varianten mit Gurgel- oder Speicheltests.
  • Der Test muss von einem Labor ausgewertet werden. Die Auswertung dauert ca. 24 Stunden.
  • Bei den derzeit üblichen PCR-Testverfahren werden die genetischen Informationen des Virus aus geringen Probenmengen in mehreren Zyklen vervielfältigt. Die Anzahl dieser Zyklen wird als Ct-Wert angegeben. Können die Viren z.B. nach 15 Zyklen erkannt werden, ist die Infektion bei der Person höher als wenn dies erst nach z.B. 25 Zyklen oder mehr der Fall ist. Personen mit einem Ct-Wert über 30 gelten als nicht infektiös. Da sich dieser Wert gerade bei einer beginnenden Infektion sehr rasch verändert, werden Personen, deren Ct-Wert bei 30 liegt dennoch als „positiv“ gewertet. Personen, die am Ende der Absonderung getestet werden und der Ct-Wert bei über 30 liegt, werden als „negativ“ gewertet.

Was ist ein Antikörpertest?

  • In der Regel werden Antikörpertests von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Im Gegensatz zum PCR- und Antigentest wird beim Antikörpertest nicht das Virus, sondern das Vorhandensein von Abwehrstoffen (Antikörpern) im Blut nachgewiesen. Antikörpertests dienen somit vorwiegend dem Nachweis einer vorangegangenen Infektion.
  • Antikörper können frühestens 12-14 Tage nach einer Infektion nachgewiesen werden. Die Testung erfolgt über eine Blutabnahme. Sollte ein Antikörpertest positiv ausfallen, empfiehlt es sich zusätzlich einen serologischen Test auf Antikörper von einem Labor durchführen zu lassen.

Was ist ein Antigentest?

  • Beim Antigentest wird wie beim PCR-Test der Covid-19 Erreger nachgewiesen. Die Probe wird mittels Nasen- oder Rachenabstrich entnommen. Der Test muss jedoch nicht an ein Labor geschickt werden.
  • Im Unterschied zu PCR-Tests wird bei Antigentests nicht das Erbgut des Virus nachgewiesen, sondern dessen Protein bzw. Proteinhülle. Die Auswertung dauert ca. 15 Minuten, weshalb der Antigentest auch als Schnelltest bezeichnet wird.
  • Ein Antigentest wird von vielen niedergelassenen Ärztinnen bzw. Ärzten, von Apotheken aber auch im Testzentrum Dornbirn und den dezentralen Teststationen angeboten.

Wie viel kosten die verschiedenen Tests?

  • Sollten Sie Symptome haben, ist der PCR-Test im Testzentrum Dornbirn kostenfrei.
  • Sollten Sie das Ergebnis eines PCR-Tests jedoch privat (für eine Reise, einen Grenzübertritt, o.ä.) benötigen, belaufen sich die Kosten im Testzentrum Dornbirn auf € 45,-.
  • Ein Antigentest ist im Rahmen der Aktion „Vorarlberg testet“ kostenlos. Hier finden Sie einen Überblick über alle Standorte und Öffnungszeiten. 
  •  Ausgewählte Apotheken bieten im Rahmen der Aktion "Vorarlberg testet" kostenlose Antigentests durch (unter Voranmeldung). Eine Auflistung der Apotheken finden Sie hier. Alternativ können Sie auch bei allen anderen Apotheken einen kostenpflichtigen Antigentest durchführen lassen.

Wie komme ich zu meinem Testergebnis?

  • Im Zuge der Test-Anmeldung erhalten Sie einen Link. Bei der Testabnahme bekommen Sie außerdem einen QR-Code und einen PIN ausgehändigt.
  • Nachdem das Ergebnis ausgewertet und abrufbar ist, erhalten Sie eine Information per SMS. Mit Hilfe des Links bzw. des QR-Codes und des PINs können Sie das Testergebnis online abfragen und auch als Bestätigung in deutscher oder englischer Sprache ausdrucken.

Wie lange dauert es bis ich mein Testergebnis erhalte?

  • Nach einem Antigentest (Schnelltest) kann das Ergebnis in ca. 60 Minuten abgefragt werden. Die Auswertung eines PCR-Test dauert etwas länger. Diese Ergebnisse können in der Regel in ca. 24 Stunden, spätestens aber in 48 Stunden abgerufen werden.

Was kann ich tun, wenn das Ergebnis nach der angegebenen Zeit noch nicht verfügbar ist oder ich das Ergebnis aus einem anderen Grund nicht abrufen kann?

  • Das Testergebnis aus dem Testzentrum Dornbirn kann unter +43 5574 511 28006 auch telefonisch abgefragt werden.
  • Warten Sie mit dem Anruf nach einem Antigentest mindestens eine Stunde, nach einem PCR-Test mindestens 48 Stunden.

Was bedeutet ein positives bzw. negatives Ergebnis nach einem Covid-19 PCR- oder Antigentest?

  • Bei einem positiven Ergebnis konnte der Covid-19 Erreger nachgewiesen werden. Bei einem negativen Ergebnis konnte der Covid-19 Erreger nicht nachgewiesen werden.

Muss ich ein positives Antigen-Testergebnis den Behörden melden?

  • Alle offiziellen Teststellen sind verpflichtet, positive Testergebnisse den Behörden zu melden.
  • Falls Sie sich selber positiv auf Covid-19 getestet haben, rufen Sie bitte 1450 an.

Gibt es Berufsgruppen, die sich verpflichtend regelmäßig testen lassen müssen?  

Ja. Für folgende Berufsgruppen gibt es entsprechende Regelungen:

·      Lehrpersonen, die in unmittelbarem Kontakt mit Schülerinnen bzw. Schülern stehen,

·      Mitarbeitende im Bereich der Lagerlogistik, in dem der Mindestabstand von zwei Metern regelmäßig nicht eingehalten werden kann,

·      Mitarbeitende mit unmittelbarem Kundenkontakt,

·      Personen, die im Parteienverkehr in Verwaltungsbehörden und Verwaltungsgerichten tätig sind.

Diese vier Berufsgruppen müssen spätestens alle sieben Tage einen Antigentest oder PCR-Test durchführen. Ein Nachweis über das Testergebnis ist der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber vorzuweisen. Anderenfalls müssen diese Berufsgruppen innerhalb der Arbeitszeit durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

Ich hatte bereits COVID-19. Muss ich mich dennoch im Rahmen der Berufsgruppentestung regelmäßig testen lassen?

Personen, die in den vergangenen sechs Monaten mit COVID-19 infiziert waren und mittlerweile genesen sind, müssen nicht an den regelmäßigen Berufsgruppentestungen teilnehmen. Sie müssen am Arbeitsplatz allerdings einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für genesene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich gilt: Sie sind von den regelmäßigen Testungen ausgenommen, müssen bei Kontakt zu Patientinnen bzw. Patienten und Bewohnerinnen bzw. Bewohnern aber dennoch eine FFP2-Maske tragen.

Gelten negative Selbsttest-Ergebnisse im Rahmen der Berufsgruppentestungen oder als Zutrittstest für körpernahe Dienstleistungen?

Selbsttests geben schnell und niederschwellig Auskunft über den eigenen Infektionsstatus und sind daher eine wichtige Ergänzung in der Teststrategie. Da allerdings nicht kontrolliert werden kann, ob der Test korrekt durchgeführt wurde und wer den Test durchgeführt hat, wird ein negatives Selbsttest-Ergebnis im Rahmen der Berufsgruppentestungen bzw. als Zutrittsnachweis nicht anerkannt.

Mindestabstände und Schutzmasken

Wann muss ich welche Maske tragen?

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Web-Seite des Bundesministeriums.

Wo muss ich welche Mindestabstände einhalten?

Alle aktuellen Informationen finden Sie auf der Web-Seite des Bundesministeriums.

Müssen Schwangere eine FFP2-Maske tragen?

Nein. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt nicht für Schwangere. Stattdessen ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen.

Müssen Kinder eine FFP2-Maske tragen?

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr; Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen sich aussuchen, ob sie eine FFP2-Maske oder einen herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Müssen Personen, die eine SARS-CoV-2 Infektion durchgemacht haben sowie geimpfte Personen eine FFP2-Maske tragen?

Ja, die Pflicht eine FFP2-Maske zu tragen gilt auch für genesene und geimpfte Personen.